Thank you for flying Advance.
Landeeinteilung in Hinterstoder.
Genußvoller Winterflug von der Hutterer Höss

Info - FAQ

Wie komme ich zur Flugschule?

Ca. 200m nach der Ortstafel Hinterstoder kommst Du zu einer Kreuzung an der links die Strasse nach nach Vorderstoder abzweigt. Dieser folgst Du ca. 400m lang dort rechts den Hügel hinauf zum Landhotel Gressenbauer, Mitterstoder 57 in A-4573 Hinterstoder.

Wo genau ist eigentlich Hinterstoder?

Anfahrtsskizze nach Hinterstoder

Zur Übersichtskarte Österreich

Mit dem PKW:

Von Wien: Westautobahn Richtung Salzburg – A1 Abzweigung Voralpenkreuz – A9 bis Abfahrt Hinterstoder/St. Pankraz – Hinterstoder

Von Graz: Pyhrnautobahn Richtung Linz – A9 bis Abfahrt Hinterstoder/St. Pankraz – Hinterstoder

Von München: A8 über Salzburg – Westautobahn Richtung Linz A1 – Abzweigung Voralpenkreuz – A9 bis Abfahrt Hinterstoder/St. Pankraz – Hinterstoder

Von Berlin: A9 Bayreuth – Nürnberg – A3 Regensburg – Passau – A8 bis Knoten Voralpenkreuz – A9 bis Abfahrt Hinterstoder/St. Pankraz – Hinterstoder

Autobahn-Vignette: Autobahnen in Österreich sind mautpflichtig. Vignetten erhältst Du an Grenzübergängen, bei Tankstellen, Postämtern, Trafiken und bei Deinem Automobilclub. (Autobahn-Vignette für PKW: zehn Tage 7,60 Euro, zwei Monate 21,80 Euro, Jahresvignette 72, 60 Euro)

Mit der Bahn:

Wien – Linz – Hinterstoder
Graz – Selzthal – Hinterstoder
München – Salzburg – Linz – Hinterstoder
Hamburg – Passau – Linz – Hinterstoder
Frankfurt – Passau – Linz – Hinterstoder
Berlin – Nürnberg – Passau – Linz – Hinterstoder

Vom Bahnhof Hinterstoder zu Deinem Quartier benützt Du entweder den Linienbus oder lässt dich bequem von einem Riedler Taxi abholen. Weiters bietet Riedler Reisen auch Abholdienste vom Bahnhof Wels, Linz und Kirchdorf an. Information: +43(0)7564/5159.

Wie funktioniert das Gleitschirmfliegen eigentlich?

Die gesamte Flugausrüstung für das Gleitschirm-Fliegen passt in einen großen Rucksack. Sie wiegt zwischen 15 und 20 kg. Bergsteigerausrüstungen gibt es schon ab ca. 8 kg. Gestartet wird an hindernisfreien Berghängen oder mit Hilfe einer Seilwinde in flachem Gelände. Während des Fluges sitzt der Pilot bequem in einem Sitzgurt. Gesteuert wird der Gleitschirm mit den Händen über zwei Steuerleinen. Zieht der Pilot beispielsweise an der rechten Steuerleine fliegt der Gleitschirm nach rechts. Ein moderner Gleitschirm kann bei einem Höhenverlust von 1.000 Metern 8 Kilometer weit fliegen. Mit Hilfe von Aufwinden sind stundenlange Flüge und für fortgeschrittene Piloten Streckenflüge bis über 100 km keine Seltenheit.

Kann jeder Gleitschirmfliegen lernen?

Abgesehen von den Altersbeschränkungen (siehe unten) kann jeder das Gleitschirmfliegen erlernen der die notwendige Motivation, Zeit und ein wenig körperliche Fitness mitbringt.

Besonders viel Mut ist für das Gleitschirmfliegen nicht notwendig. Die Gleitschirmausbildung beginnt im Flachen mit Startübungen. Erst danach tasten sich die Flugschüler an das eigentliche Fliegen ran. An den ersten Tagen werden am Übungshang kurze Flüge mit geringem Bodenabstand gemacht, bis du selbst darauf drängst zu deinem ersten richtigen Höhenflug mit Fluglehrerbegleitung zu starten.

Jugendliche können ab 14 Jahren mit der Ausbildung beginnen und mit 16 die Prüfung für den Paragleiterschein zum selbständigen Fliegen ablegen. Nach oben gibt es keinerlei Altersbeschränkungen.

Wenn du dir nicht sicher bist, ob du sportlich genug für das Gleitschirmfliegen bist, empfehlen wir dir einen Schnuppertag. Du wirst schnell feststellen wie einfach es ist einen Gleitschirm zu starten und aus eigener Kraft erste kleine Flüge zu machen.

Ich habe Höhenangst, macht das was beim Fliegen?

Die Antwort vieler Flieger darauf wäre: „Ich auch !,... obwohl ich seit Jahren fliege!“

Können Sie auch nicht auf einem hohen Turm stehen und gerade herunterschauen oder haben Probleme auf einem Balkon im 4. Stockwerk zu stehen ?

Es geht vielen Piloten so, aber alle werden Ihnen bestätigen, dass diese bekannte Höhenangst beim Gleitschirmfliegen nicht auftauchen wird. Häufig passiert das Gegenteil, man fühlt sich sogar sehr wohl in der Luft. So, als hätte man etwas wiederentdeckt, was in der Evolution des Menschen vor Millionen von Jahren verlorengegangen ist.

Wie sicher ist das Gleitschirmfliegen?

Das Gleitschirmfliegen gehört zusammen mit dem Drachenfliegen zu den sichersten Luftsportarten. Gefährlich wird dieser Sport erst dann, wenn Sicherheitsregeln missachtet werden. Die einzigartige Freiheit des Gleitschirmfliegens erfordert viel Selbstdisziplin. Gleitschirme sind auf ihre Reißfestigkeit hin getestet und ihr Flugverhalten wurde von unabhängigen Testpiloten bewertet. Diese ausgiebigen Flugtests gewährleisten, dass die für die Ausbildung zugelassenen Gleitschirme besonders fehlerverzeihend und sicher sind.

Das Gurtzeug wird ebenfalls im Hinblick auf seine Reißfestigkeit geprüft und enthält einen Rückenschutz, der die Wirbelsäule bei einer harten Landung schützt. Daneben sind ein Helm und ein Rettungsfallschirm Pflicht. Sind mehrere Piloten gleichzeitig in der Luft gelten Vorfahrtsregeln wie im Straßenverkehr um Kollisionen zu vermeiden.

Der größte Risikofaktor beim Gleitschirmfliegen ist nicht das Fluggerät sondern der Pilot. Es liegt in der Hand des Piloten Wetterinformationen einzuholen, einen dem Flugkönnen angepassten Gleitschirm auszuwählen und bei turbulenten Flugbedingungen auf einen Start zu verzichten. Deshalb ist eine umfassende Ausbildung bei einer Flugschule der Grundstein für sicheres und entspanntes Fliegen. Im Rahmen der Ausbildung bis hin zum Luftfahrerschein wirst Du an selbständiges, sicherheitsbewusstes Fliegen herangeführt. In Weiterbildungskursen wie dem Performance- oder Sicherheitstraining kannst du dein Flugkönnen auch nach der Ausbildung verbessern.

Was ist eigentlich "Thermik"?

Thermik heißt das Zauberwort für lange, hohe und weite Flüge. An sonnigen Tagen erwärmt sich der Boden und die darauf aufliegende Luft. Da warme Luft leichter als kalte Luft ist, steigen die warmen Luftmassen, die sogenannte Thermik, auf. Gleitschirmflieger nutzen die aufsteigende Luft um Höhe zu gewinnen. Im Aufwind fliegt der Gleitschirmpilot Kreise bis er die gewünschte Höhe erreicht hat oder wenn er möchte bis hinauf zu den Wolken.

Das Thermikfliegen erfordert mehr Erfahrung und Flugkönnen als das Fliegen im Hangaufwind. Der besondere Reiz des Thermikfliegens liegt darin diese Aufwinde zu finden und zu nutzen. Da jeder Tag und jeder Aufwind ein bisschen anders ist wird das Thermikfliegen auch für alte Hasen nie langweilig.

Ich habe bereits viele Fallschirmabsprünge hinter mir...?

Fallschirmspringen und Gleitschirmfliegen sind nur auf den ersten Blick sehr ähnlich. Selbst geübte und erfahrene Fallschirmspringer haben kaum Vorteile gegenüber „normalen“ Schülern. Das Starten vom Berg muss gelernt werden, das Flug- und Landeverhalten der Gleitsegel ist einfach anders. Allerdings erhalten Fallschirmspringer mit einer gültigen Sprunglizenz eine Verkürzung Ihrer Ausbildung

Was bedeutet "Soaren"?

Trifft Wind auf Hügel, Berge oder auch Dünen muss die Luft nach oben ausweichen. Dieser umgelenkte Wind bildet den Hangaufwind. Diese Aufwinde sind sehr ruhig und ungefährlich. Ein Genuss für jeden Gleitschirmpiloten ist das Fliegen im Hangaufwind – im Fachjargon Soaren genannt. In ruhiger Luft gewinnt der Gleitschirm allmählich Höhe und auch Anfänger können so stundenlang fliegen. Je nach Flugschule, Fluggelände und Wetterlage ermöglicht der Hangaufwind auch schon Flugschülern während der Ausbildung längere Flüge. Die Fluglehrer sind über Funk stets mit dem Schüler verbunden und helfen beim Höhengewinn.

Und was ist jetzt ein "Drachen"?

Der Drachen hat unter dem Segeltuch ein festes Gestell aus Aluminiumrohren und Segellatten. Der Pilot ist während des Fluges liegend unter dem Drachen aufgehängt und hält den Steuerbügel in den Händen. Er steuert den Drachen durch Gewichtsverlagerung, indem er den Steuerbügel nach links oder rechts verschiebt. Auch die Geschwindigkeit kann er mit dem Steuerbügel regulieren.

Drachenflieger starten an hindernisfreien Berghängen. Im Flachland werden die Drachen mit Schleppwinden wie die Segelflieger oder hinter einem Ultraleichtflugzeug in die Höhe geschleppt.

Ein moderner Drachen kann bis auf 100 Stundenkilometer beschleunigt werden. Die normale Fluggeschwindigkeit liegt bei über 40 Stundenkilometern. Bei einem Höhenverlust von 1000 Metern kann ein Drachen etwa 15 Kilometer weit gleiten. Mit Hilfe von Aufwinden sind stundenlange Flüge und für fortgeschrittene Piloten Streckenflüge über 200 km keine Seltenheit. Verpackt passt der Flugdrachen auf einen normalen Autogepäckträger.

Welcher Schirm ist der Richtige für mich?

Gleitschirme werden in folgende Kategorien eingeteilt:

A Gleitschirme mit einem Maximum an passiver Sicherheit und einem extrem verzeihenden Flugverhalten. Gute Widerstandsfähigkeit gegen abnormale Flugzustände. Für alle Piloten einschließlich Piloten aller Ausbildungsstufen.

B Gleitschirme mit guter passiver Sicherheit und verzeihenden Flugverhalten. Einigermaßen widerstandsfähig gegen abnormale Flugzustände. Für alle Piloten einschließlich Piloten aller Ausbildungsstufen.

C Gleitschirme mit mäßiger passiver Sicherheit und mit potentiell dynamischen Reaktionen auf Turburlenzen und Pilotenfehler. Der Rückgriff in den Normalflug kann präzisen Piloteneingriff erfordern. Für Piloten, die das Ausleiten abnormaler Flugzustände beherrschen, die "aktiv" und regelmäßig fliegen, und die die möglichen Konsequenzen des Fliegens mit reduzierter passiver Sicherheit verstehen.

D Gleitschirme mit anspruchsvollem Flugverhalten und potentiell heftigen Reaktionen auf Turbulenzen und Pilotenfehler. Die Rückkehr in den Normalflug erfordert präzisen Piloteneingriff. Für Piloten, die über viel Übung im Ausleiten abnormaler Flugzustände verfügen, die sehr aktiv fliegen, die signifikante Erfahrungen in turbulenten Bedingungen gesammelt haben, und die die möglichen Konsequenzen des Fliegens mit einem solchen Gleitschirm akzeptieren.

Aus dieser Einteilung ergibt sich, dass ein Anfänger von Schirmen der EN C und D die Finger lassen sollte. Aber welchen Schirm soll ich nun nehmen? Hast Du das Gefühl, dass Deine Flugschule erstklassig ausgebildet hat, professionell arbeitet und individuell auf Dich eingegangen ist, lasse Dich auch bei der Wahl Deines ersten Schirmes von Deiner Schule beraten. Denn niemand kann Dich und Deine Eigenheiten besser beurteilen als Dein Fluglehrer, mit dem Du ja die ersten Hüpfer gemacht hast. Wenn Du bei Deiner Schule ein eher schlechtes Gefühl hattest, solltest Du Freunde (am besten selber fliegende) um Rat bitten oder einfach mehrere Händler befragen. Meist taucht dann ein Modell öfter auf als ein anderes. Dieses solltest Du dann ein wenig näher in Augenschein nehmen und auf jeden Fall einen oder mehrere Probeflüge machen.

Wann muß mein Schirm zum 2-Jahres Check?

Der 2-Jahres Check dient der Überprüfung des technischen Zustandes Deines Gleitschirmes sowie der Feststellung des weiteren Bestandes der Luft- und Betriebstüchtigkeit. Das Ergebnis der Nachprüfung ist im Prüfprotokoll ersichtlich.

Rechtliche Situation

In Österreich ist die Nachprüfung in der ZLLV geregelt. Wird der Gleitschirm für gewerbsmäßige Beförderung eingesetzt, so hat eine Nachprüfung alle Jahre oder nach 150 Flügen zu erfolgen. Generell jedoch ist die Nachprüfung im 2-Jahres-Turnus allgemeine Pflicht. Empfohlen ist ein Check nach Ablauf des im Betriebshandbuch festgelegten Zeitraumes (ab dem Datum der Stückprüfung des Herstellers, oder einer schon erfolgten Nachprüfung - siehe Eintrag am Typenschild). In Deutschland ist die Nachprüfung im 2-Jahres-Turnus allgemeine Pflicht. DHV-Vorschriften: Das Gütesiegel (die Musterzulassung) des einzelnen Gleitschirmes wird 24 Monate nach der Stückprüfung des Herstellers ungültig (siehe Eintrag am Typenschild). Die Ungültigkeit tritt nicht ein, wenn vorher der betriebstüchtige Zustand im Rahmen der Nachprüfung festgestellt und durch ein entsprechendes Protokoll bestätigt wird. Die Verlängerungsperiode, nach der eine nächste Überprüfung notwendig erscheint, ist vom Prüfer festzulegen, beträgt aber maximal weitere 24 Monate.

Durchgeführte Arbeiten

Folgende Prüfungen werden beim 2-jahres Check durchgeführt:

  • - Porösität des Tuchmaterials
  • - Längenkontrolle der Leinen
  • - Reißfestigkeit der Leinen
  • - Kontrolle der Nähte und Leinenschlösser
  • - Überprüfung der Leinenmäntel auf Beschädigung
  • - Kontrolle des Ober- und Untersegels auf Beschädigung
Website by frameless Media Solutions